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Kennst du schon diese 8 Tipps gegen Wäscheberge?


Es ist wie in einem Hamsterrad: der nie endende Wäschefluss. Kaum liegt die Wäsche frisch und gefaltet im Schrank, sucht der Kleine plötzlich unbedingt das Shirt mit der Bahn und die Große hat NICHTS mehr zum Anziehen für die Party des Jahres... und schon ist die wunderbare Ordnung wieder vorbei.

 

Ich habe mir im Laufe der Jahre ein paar Tricks angewöhnt, mit denen ich das Wäschemonster ganz gut gezähmt habe. Es muss und wird nicht in jedem Haushalt und mit jedem Mitbewohner*in klappen. Aber du findest bestimmt den einen oder anderen Tipp, der dir hilft und die Arbeit mit der täglichen Wäsche einfacher macht.

 

Ich habe sogar den kaputten Trockner vor einem Jahr nicht ersetzt, ich wollte einfach schauen, wie es ohne so geht. Natürlich ist es erst einmal schneller, alles einfach in den Trockner zu stopfen, aber auch beim Aufhängen der Wäsche auf einen Wäschetrockner läst sich etwas Zeit einsparen oder die Zeit sinnvoll nutzen...

8 Tipps, wie man Wäscheberge schneller beseitigt, die du kennen solltest! www.alles-zum-ausdrucken.de


Mit diesen Tipps wird der kampf gegen das Wäschemonster ein bisschen einfacher und schneller.


TIPP 01: ROUTINE

Gewöhne dir eine Routine an. Ich sage es ja immer wieder: Wenn du die Dinge immer gleich und zur gleichen Zeit tust, bist du irgendwann so daran gewöhnt, dass es sich gar nicht mehr wie Arbeit anfühlt. Der zweite gute Nebeneffekt, der Punkt ist aus deiner "Mental-Load" Liste raus. Also die unsichtbare To-Do-Liste, die du immer im Kopf hast.

 

Meine tägliche Wäsche-Routine sieht so aus: Am Abend, wenn ich sowieso oben bin, um mit dem Kleinen Zähne zu putzen usw, packe ich schnell einen Wäschekorb mit Schmutzwäsche zusammen. Bei uns sind die Schlafzimmer/Bäder alle oben, so dass ich dann schnell einmal durchgehe und die farblich passende Wäsche zusammensammeln kann. Der Kleine will sowieso immer noch ein bisschen spielen, da nutze ich die Zeit. Früher habe ich gerne mal genervt daneben gestanden und versucht ihn anzutreiben, damit alles etwas schneller geht. Das hat natürlich nie geklappt und am Ende waren wir beide motzig... 

Wenn der Kleine dann schläft, wird der volle Wäschekorb zur Waschmaschine gebracht und angestellt. Am nächsten Morgen zwischen die-Große-ist-schon-zur-Schule-und-der-Kleine-spielt-noch-ein-bisschen-vorm-Kiga hänge ich die Wäsche auf. Je nach Jahreszeit draussen oder drinnen auf den Wäscheständer. Die Wäsche kann so tagsüber wunderbar trocknen und ist abends (meist) bereit zum wegsortieren.

 

TIPP 02: NISCHE FINDEN

Du hast das Gefühl, nie allein und keine Zeit für dich zu haben? Kenne ich zu gut. Mein Trick: such dir deine Nische. Und wenn sie noch so klein ist! Ich habe mir angewöhnt, wenn nach dem Abendbrot noch ein bisschen TV geschaut wird, nach oben zur Wäsche zu gehen. Dann mache ich mir sehr laut Musik an und geniesse die 10 Minuten allein, in der ich die Wäsche abnehme und sie zusammenlege. Dann hänge ich so meinen Gedanken nach, denke mir neue Ideen für Blogartikel aus und dort stört mich bestimmt niemand... mir doch egal, wenn das nur die Zeit beim Wäsche machen ist. Man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen! ;-))

TIPP 03: SPARSAMER WERDEN

Wenn erst gar nicht so viel Wäsche in der Wäschetonne landet, muss auch nicht so viel gewaschen werden. Oft kann man die Oberteile auch noch einen zweiten Tag tragen, Jeans ja sowieso. Auch im Kindergarten dürfen die Hosen des Kleinen schon mal ein bisschen angeschmutzt sein. Sie werden ja sowieso wieder dreckig und er muss nicht jeden Tag wie aus dem Ei gepellt aussehen. Bei der Großen landet allerdings gerne mal was in der Tonne, was gar nicht getragen wurde. Geht schneller, als es in den Schrank zu räumen... da hilft nur: dran riechen, fühlen und wieder rausholen. Und motzen nicht vergessen. Was da auch helfen kann: das große Kind die Wäsche mal eine Zeitlang selbst machen lassen, damit sie merkt, wieviel Arbeit das ist.

TIPP 04: ZEIT EINSPAREN

Du kannst bei der Wäsche viel Zeit sparen wenn du die Arbeitsabläufe optimierst. Hast du einen Wäscheständer oder trocknest die Wäsche auf der Leine? Dann geht es beim Abnehmen scheller, wenn du schon beim Aufhängen daran denkst, die Wäsche der einzelnen Familienmitglieder nebeneinander zu hängen. Und am besten auch die zusammenpassenden Teile: die Shirts des Mannes hängen alle zusammen, die Socken hänge gleich paarweise mit einer Wäscheklammer auf. Wenn du deine Oberteile im Schrank sowieso auf Bügeln aufbewahrst, hänge sie am gleich darauf auf. Du kannst die Bügel mit Shirt direkt an den Wäscheständer hängen und wenn alles trocken ist, die Bügel mit der Wäsche darauf gleich wieder in den Schrank. Das spart dir einen Arbeitsschritt und die Wäsche trocknet noch ein bisschen glatter und ist besser in Form. Ausserdem versuche ich die Wege kurz zu halten. Der Wäscheständer steht oben, weil dort auch die Schränke sind, wo die Wäsche dann wieder landet. Ausserdem will ich tagsüber unten nicht auf die trocknende Wäsche gucken.

TIPP 05: SICH ENTSPANNEN

Entspann dich einfach: es muss nicht alles perfekt sein. Klar, Hemden und Blusen für die Arbeit sehen gebügelt schöner aus, aber die meisten anderen Dinge werden auch am Körper glatt. Und wenn du die nassen Teile mehrmals sehr, sehr kräftig ausschlägst, gehen die meisten Falten von selbst raus. Ja, meine Güte und wenn es mal etwas knitterig ist, ist doch nicht so wild. Meine Oma hat noch Unterhosen und Jeans gebügelt. Sogar Geschirrhandtücher und Bettwäsche...

TIPP 06: REGELN AUFSTELLEN

Bei uns ist es so, dass ich generell die Wäsche mache. Also mache ich aber auch die Regeln: schmutzige Wäsche, die auf dem Boden liegt, wasche ich nicht und hebe sie auch nicht auf. Wäsche auf links drehe ich nicht um. Nur die Wäsche im Wäschekorb wird gewaschen. Die Große bekommt die Wäsche zusammengelegt in ihr Zimmer und sortiert sie dann selbst in den Schrank. Da ich abends wasche und die Wäsche dann den Tag über zum Trocknen braucht, müssen sich die Familienmitglieder darauf einstellen, falls sie eine bestimmte Sache zu einem bestimmten Tag brauchen. Die Party des Jahres z.B...

TIPP 07: SPARSAMKEIT

Dieser Tipp macht das Wäschewaschen nicht einfacher, aber günstiger. Nimm einfach weniger. Weniger Waschmittel als vom Hersteller angegeben reicht aus, wenn die Wäsche nicht total dreckig ist. Oft tut es auch eine Kurzwäsche, die geht schneller und ist sparsamer. Wenn ich nachts wasche, nehme ich immer das Eco-Programm, das dauert zwar länger aber das ist mir nachts ja egal, dafür spart es Wasser und Strom.

TIPP 08: AUSMISTEN

Genau, dieser Tipp hat den gleichen Hintergrund wie Nummer 03. Wenn weniger da ist, ist weniger da. Es muss zwar nicht weniger gewaschen werden, aber es entspannt den gesamten Prozess: die Schränke sind nicht mehr so voll, es wird nicht so viel noch tragbare Wäsche in die Wäschetonne geworfen. Man geht einfach überlegter mit seiner Kleidung um und hat nicht dieses Gefühl von "zuviel" und  trotzdem nichts zum Anziehen. Besonders der Großen hilft das sehr. Wir haben hier jedes halbe Jahr einen großen Kinder-Kleidermarkt. Hierfür müssen alle Kleidungsstücke vorher mit Preis und Verkäufernummer ausgezeichnet werden. Die Große hat eine eigene Nummer und ihre Einnahmen darf sie behalten. Von daher ist sie begeistert dabei, ihre aussortierten Klamotten direkt mit Nummer und Preis auszuzeichnen...


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Was hast du für Tipps und Kniffe, um die Arbeit mit der blöden Wäsche zu vereinfachen und leichter zu machen?


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